Kultur?
/////////////////////////////////
//


Skateboarbmagazine, Lodown, gute Plakate, drum'n'bass, kranke visuals, zuviel Zigarrettenrauch, Musik zu laut, tanzende Menschen, ein Lächeln, sven's weblog, Kaffeetrinken und dabei ne Schokolade bestellen, freies Radio, geile Klamotten, digitale Bewegtbilder, Wein trinken, die Demoszene, Apple Computer, geschmackvolle Sofas, nachts Verkehrsschilder sabotieren, Videokonferenzen, online Magazine, sich über Medienkunst und sich selbst totlachen, Gin Tonic mit Bombay Sapphire, Festivals, Kurzfilme, Sensible Soccer auf Amiga, Xbox bis um 4 morgens zocken, das entsprechende Spiel ausm Netz ziehen, niemals anständig schlafengehen, webLogs, schlechtaufgelöste Digitalfotos, Hiphop Slang, kaputtes Grafikdesign, niemals Geld haben, zuviele Leute lästern hören, Fernsehen scheisse finden, endlich wieder Bücher lesen.
Sunday, November 07, 2004
/////////////////////////////////
//


Skateboarbmagazine, Lodown, gute Plakate, drum'n'bass, kranke visuals, zuviel Zigarrettenrauch, Musik zu laut, tanzende Menschen, ein Lächeln, sven's weblog, Kaffeetrinken und dabei ne Schokolade bestellen, freies Radio, geile Klamotten, digitale Bewegtbilder, Wein trinken, die Demoszene, Apple Computer, geschmackvolle Sofas, nachts Verkehrsschilder sabotieren, Videokonferenzen, online Magazine, sich über Medienkunst und sich selbst totlachen, Gin Tonic mit Bombay Sapphire, Festivals, Kurzfilme, Sensible Soccer auf Amiga, Xbox bis um 4 morgens zocken, das entsprechende Spiel ausm Netz ziehen, niemals anständig schlafengehen, webLogs, schlechtaufgelöste Digitalfotos, Hiphop Slang, kaputtes Grafikdesign, niemals Geld haben, zuviele Leute lästern hören, Fernsehen scheisse finden, endlich wieder Bücher lesen.
Sunday, November 07, 2004
////////////////////////////////
//
Da stellt man doch fest wie sehr einem die Sprache fehlt.
Zuviel in anderen Gedanken gesponnen und zuviel zuweit aus Fenstern gelehnt und schon ist man fremd im eigenen Wort.
Schlimm ist ja, das es eben nichts hilft, in englisch zu schreiben weil meine Gedanken eben numal nicht englisch sind.
Die Dinge die mir passieren oft zwar, und die Menschen die hier lesen oft auch.
Aber eben erst neulich, als es darum ging in Deutsch zu schreiben, präzise und begeisternd, da war es weg, das Sprachgefühl.
Und da fragt man sich doch auch ob es das Wert ist.
Und dann fragt man sich ja, wenn man sich die Seite hier so ansieht, für wen sie eigentlich gemacht ist und was hier stehen soll und was nicht. Wenn ich zurückschaue (und inzwischen kann man das ja) liest es sich wie ein Tagebuch ohne Seele. Eine Aneinanderreihung von Fakten, Tatsachen und vereinzelten oberflächlichen Gedanken, die zusammen mit meinen eigenen Erinnerungen ein ganzes ergeben.
Ein Abriss der Zeit die vergangen ist, seit ich angefangen habe mein Leben öffentlich zu teilen.
Öffentlichkeit verschweigt vieles. Menschen die einem wichtig sind, die gekommen und gegangen sind.
Gefühle und Gedanken, persönlich und intim und wertend.
Was hier steht ist neutral und verträglich für jeden und gibt ein Profil das sich durch Anregungen, Erlebnisse und schlaue Sprüche definiert.
Und eben ohne diese Momente die einen innehalten lassen, die Waage wieder ins Gleichgewicht bringen und das menschliche und Verletzliche zeigen das man eben nicht in Bildern und nicht in einer anderen Sprache ausdrücken kann.
Vieles von dem, was in meinem öffentlichen Leben passiert ist wurde begleitet von privaten und intimen Veränderungen die sich nicht immer so lustig und angenehm herunterlesen lassen wie diese Seite vielleicht suggerieren möchte.
Mein Leben strebt grundsätzlich nach Gleichgewicht. Man kann also getrost davon ausgehen, das sich all die wundervollen Dinge die mir in Form von Weltenbummlerei und Aktionismus widerfahren sind durch genug ebenso wundervolle Dinge wieder ausgeglichen haben, damit ich als Ganzes abends ruhig schlafen kann und mir keine Sorgen machen muss, das bald etwas furchtbar schlimmes passiert.
Ich habe festgestellt das diese Seite vor allem für mich selbst viel erzählt. Zwischen den Zeilen. Zu jedem Beitrag könnte man einen Zweiten schreiben, in meinem Kopf, für niemand anderen als mich selbst.
Es gibt eine Intimität mit der nicht gespielt werden darf.
Es gibt ein Stück Mensch das ich nicht hergeben will, selbst wenn es so anonym und kalt ist wie es sich eben in diesem Medium darstellt.
Und trotzdem werden die Worte wie sie hier stehen zur Wahrheit über mich und mein Leben. Sie dokumentieren einen Teil meines Lebens seit beinahe einem Jahr und schreiben so in vielen Köpfen Tatsachen.
Was hier ist bin ich nicht. Es ist ein Teil von mir der mich freut und den ich gerne teilen möchte.
Es fehlen die Dinge die mich als Menschen ausmachen und es fehlen die Menschen die mich in dieser Zeit begleitet haben und mich durch ihr dasein geformt haben und formen.
Und es fehlt oft genug das rückschlagen der Waage und das beruhigende Gefühl, das alles in Ordnung ist weil es endlich mal wieder wehtut in der Brust.
Es ist wie wenn einem die Brust aufgeschnitten wird, endlich.
Und es tut endlich weh.
Weil man eben darauf gewartet hat und immer mehr Angst hatte wann es denn nun passiert, endlich.
Und eigentlich möchte man sich so gern vollständig hingeben, alles herausgerissen bekommen, nur damit man am Ende vor sich selbst Ruhe hat und der Meinung ist, man hätte ja nun genug und alles würde sich wieder die Waage halten und man fühlt sich wieder in der Welt.
Aber das eigentliche Hinderliche ist ja die Zeit.
Und erst Ganz ist man, wenn die Wunden weg sind.
Ich bin eine weite Strecke gelaufen in diesem Jahr und es ist soviel passiert, das ich es selbst noch nicht richtig einzuordnen weiss. Das meiste und wichtigste allerdings, steht nicht auf diesen Seiten.
Tuesday, November 02, 2004
//
Da stellt man doch fest wie sehr einem die Sprache fehlt.
Zuviel in anderen Gedanken gesponnen und zuviel zuweit aus Fenstern gelehnt und schon ist man fremd im eigenen Wort.
Schlimm ist ja, das es eben nichts hilft, in englisch zu schreiben weil meine Gedanken eben numal nicht englisch sind.
Die Dinge die mir passieren oft zwar, und die Menschen die hier lesen oft auch.
Aber eben erst neulich, als es darum ging in Deutsch zu schreiben, präzise und begeisternd, da war es weg, das Sprachgefühl.
Und da fragt man sich doch auch ob es das Wert ist.
Und dann fragt man sich ja, wenn man sich die Seite hier so ansieht, für wen sie eigentlich gemacht ist und was hier stehen soll und was nicht. Wenn ich zurückschaue (und inzwischen kann man das ja) liest es sich wie ein Tagebuch ohne Seele. Eine Aneinanderreihung von Fakten, Tatsachen und vereinzelten oberflächlichen Gedanken, die zusammen mit meinen eigenen Erinnerungen ein ganzes ergeben.
Ein Abriss der Zeit die vergangen ist, seit ich angefangen habe mein Leben öffentlich zu teilen.
Öffentlichkeit verschweigt vieles. Menschen die einem wichtig sind, die gekommen und gegangen sind.
Gefühle und Gedanken, persönlich und intim und wertend.
Was hier steht ist neutral und verträglich für jeden und gibt ein Profil das sich durch Anregungen, Erlebnisse und schlaue Sprüche definiert.
Und eben ohne diese Momente die einen innehalten lassen, die Waage wieder ins Gleichgewicht bringen und das menschliche und Verletzliche zeigen das man eben nicht in Bildern und nicht in einer anderen Sprache ausdrücken kann.
Vieles von dem, was in meinem öffentlichen Leben passiert ist wurde begleitet von privaten und intimen Veränderungen die sich nicht immer so lustig und angenehm herunterlesen lassen wie diese Seite vielleicht suggerieren möchte.
Mein Leben strebt grundsätzlich nach Gleichgewicht. Man kann also getrost davon ausgehen, das sich all die wundervollen Dinge die mir in Form von Weltenbummlerei und Aktionismus widerfahren sind durch genug ebenso wundervolle Dinge wieder ausgeglichen haben, damit ich als Ganzes abends ruhig schlafen kann und mir keine Sorgen machen muss, das bald etwas furchtbar schlimmes passiert.
Ich habe festgestellt das diese Seite vor allem für mich selbst viel erzählt. Zwischen den Zeilen. Zu jedem Beitrag könnte man einen Zweiten schreiben, in meinem Kopf, für niemand anderen als mich selbst.
Es gibt eine Intimität mit der nicht gespielt werden darf.
Es gibt ein Stück Mensch das ich nicht hergeben will, selbst wenn es so anonym und kalt ist wie es sich eben in diesem Medium darstellt.
Und trotzdem werden die Worte wie sie hier stehen zur Wahrheit über mich und mein Leben. Sie dokumentieren einen Teil meines Lebens seit beinahe einem Jahr und schreiben so in vielen Köpfen Tatsachen.
Was hier ist bin ich nicht. Es ist ein Teil von mir der mich freut und den ich gerne teilen möchte.
Es fehlen die Dinge die mich als Menschen ausmachen und es fehlen die Menschen die mich in dieser Zeit begleitet haben und mich durch ihr dasein geformt haben und formen.
Und es fehlt oft genug das rückschlagen der Waage und das beruhigende Gefühl, das alles in Ordnung ist weil es endlich mal wieder wehtut in der Brust.
Es ist wie wenn einem die Brust aufgeschnitten wird, endlich.
Und es tut endlich weh.
Weil man eben darauf gewartet hat und immer mehr Angst hatte wann es denn nun passiert, endlich.
Und eigentlich möchte man sich so gern vollständig hingeben, alles herausgerissen bekommen, nur damit man am Ende vor sich selbst Ruhe hat und der Meinung ist, man hätte ja nun genug und alles würde sich wieder die Waage halten und man fühlt sich wieder in der Welt.
Aber das eigentliche Hinderliche ist ja die Zeit.
Und erst Ganz ist man, wenn die Wunden weg sind.
Ich bin eine weite Strecke gelaufen in diesem Jahr und es ist soviel passiert, das ich es selbst noch nicht richtig einzuordnen weiss. Das meiste und wichtigste allerdings, steht nicht auf diesen Seiten.
Tuesday, November 02, 2004
